Städtetrip #1 - Washington D.C. - 14./15. September 2013

Endlich war es so weit!

Letztes Wochenende haben wir (Kathi, Raphael, Luisa & Ich) unseren ersten Kurztrip gestartet!

Vor ca. drei Wochen hatten wir für den 14./15. September ´13 Washington D.C. gebucht und seither die Tage gezählt!

Wir haben uns aufgrund optimaler Flugzeiten (Hinflug: Samstagmorgen 6:00 Uhr / Rückflug: Sonntagabend 10 Uhr) entschieden nur eine Nacht zu bleiben, da wir ja trotzdem zwei volle Tage ausnutzen konnten.

Durch ein super Last-Minute-Angebot konnten wir uns sogar ein 5 Sterne Hotel mitten in Downtown leisten.

Voller Vorfreude warteten wir also Samstagmorgen gegen 4 Uhr auf unser Taxi gen Flughafen. Und warteten und warteten...

Wir warteten eine geschlagene halbe Stunde (in der wir drei weitere Taxis riefen) bis dann endlich eines kam. Uns war bereits sonnenklar, dass wir uns mehr als beeilen mussten, um unseren Flug zu kriegen.

Doch wie das Schicksal so manchmal läuft wusste der Taxifahrer weder den Weg zum Flughafen noch hatte er eine Ahnung davon wie man ein Gaspedal zu bedienen hat.

Und so wurde uns um 5:33 Uhr am Check-In Schalter gesagt : zu spät, Flug verpasst!

Glücklicherweise konnte man uns kostenlos in einen weiteren Flug umbuchen, der nur zwei Stunden später ging. Wenigstens hatten wir so noch Zeit zu frühstücken! J

Drei Stunden später in der Hauptstadt der USA angekommen sind wir mit einem im voraus gebuchten Shuttlebus zu unserem Hotel gefahren, in welches wir optimalerweise schon morgens einchecken konnten. Im Zimmer angekommen waren wir einfach nur überwältigt! Wenn so das Au pair-Leben aussieht, dann wollen wir nie wieder etwas anderes machen!

Ausgepackt, frisch gemacht und umgezogen haben wir uns dann zu Fuß auf zum Weißen Haus gemacht. Es fühlt sich natürlich großartig an vor Barack Obamas Häuschen zu stehen und sich auch ein kleines bisschen wichtig zu fühlen. Trotzdem hatte ich es mir ehrlich gesagt ein bisschen pompöser vorgestellt!

Dagegen unheimlich beeindruckt war ich vom Capitol, welches eine faszinierende Bauweise aufzeigt und in Mitten einer der zahlreichen Parks Washingtons steht.

Generell war ich an diesem Wochenende von der unheimlich alten aber wunderschönen Architektur der Stadt begeistert.

Washington und seine Gebäude strahlen einfach eine unglaubliche Würde und Bedeutung aus und alles wirkt sehr mächtig (es ist schwierig hier die richtigen Worte zu finden). Man spürt einfach wahrlich dass in dieser Stadt viel passiert ist und viel Geschichte geschrieben wurde!

Durch die zentrale Lage unseres Hotels und dadurch dass die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Washingtons alle „auf einem Fleck“ sind, konnten wir glücklicherweise alles zu Fuß machen.

Trotzdem haben wir uns ein Wochenend-Doppeldeckerbus-Ticket gekauft, dass uns zu allen wichtigen Memorials der Stadt gebracht hat.

Am meisten beeindruckt hat mich das kreisförmige Memorial, das in Erinnerung an Thomas Jefferson gebaut wurde. Außerdem hat es mich ein kleines bisschen an unsere Kapelle erinnert. Hierzu findet ihr auch einige Bilder in der Galerie.

Den Samstagabend haben wir dann noch gemütlich im Hard Rock Café Washington D.C. bei deftigen Burgern ausklingen lassen.

Weil wir an beiden Tagen perfektes Wetter und strahlenden Sonnenschein hatten, sind wir auch am Sonntagmorgen recht früh los und haben uns auf nach Georgetown, einem wohlhabenden und wunderschönen Viertel gemacht.

Hier wohnen unter anderem der Außenminister der USA und viele weitere Politiker.

Viele schnuckelige Häuser und liebevoll eingerichtete Boutiquen und Cafés findet man in Georgetown.

Alles in allem hatten wir ein wunderschönes Wochenende, das leider viel zu schnell zu Ende ging. Wie bereits mehrfach erwähnt hat mich die Hauptstadt Amerikas unendlich beeindruckt und ich würde sie jederzeit wieder besuchen.

Trotz allem ist Reisen in so einem großen Land nichts, wenn man nicht die richtigen Menschen um sich hat, die diese Reisen mit dir gehen.

Glücklicherweise habe ich diese in Kathi, Raphael und Luisa gefunden und ihr werdet hier wahrscheinlich selten einen Blogeintrag finden, in dem keiner von ihnen erwähnt wird. Bereits nach so kurzer Zeit (naja.. dass ich schon 2 Monate hier bin kann ich ehrlich gesagt nicht so richtig glauben) haben wir schon so einige Höhen und Tiefen miteinander durchlebt.

Nach anfänglichem Pech hatten wir an diesem Wochenende eine durchgehende Glückssträhne. Wir hatten perfektes Wetter, ein grandioses Hotel und haben viele richtige Entscheidung getroffen.

Gerne hätten wir unseren Kurztrip verlängert. Aber vielleicht war es auch Glück dass wir genau das nicht getan haben.

Denn bereits einen Tag später, am Montag den 16. September 2013 wurden in Washington D.C. 12 Menschen bei einem Attentat auf den Marinestützpunkt erschossen.

Leider ist auch das Amerika.

Und trotzdem macht das Land der unbegrenzten Möglichkeiten uns unendlich glücklich.

Ich bin es hier jeden Tag!

Fühlt euch fest umarmt,

eure Lisa.

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