Boston 23./24. November 2013

Ihr lieben!

Endlich geht es weiter.

Nachdem mein Blog-Baby jetzt eine ganze Weile still stand (mehr dazu findet ihr im vorigen Blogpost), kann ich euch endlich wieder von neusten Erlebnissen berichten.

Nachdem ich mich nach meiner Rückkehr aus Deutschland noch eine ganze Weile geschont habe, war es dann doch wieder an der Zeit um ein paar Pläne zu schmieden.

Gemeinsam mit Kathi habe ich mich zusammengesetzt um den nächsten Städte-Kurztrip zu planen. Wir wollten erstmal wieder klein anfangen, nicht zu weit weg gehen und auch nur ein Wochenende irgendwo anders verbringen, mal wieder aus unserem Umfeld im Alltag rauskommen und ein paar andere Dinge sehen.

Letztendlich hatten wir uns für Boston entschieden.

Boston ist die älteste und wohl geschichtsträchtigste Stadt in den USA und liegt gerade mal zwei Flugstunden von uns entfernt nördlich von New York an der Atlantikküste.

Gesagt, getan waren wir letzten Samstag um 4 Uhr in der Früh am Flughafen in Chicago und absolut ready to take off.

Weil ich mal wieder Abflug, Landung und alles dazwischen verschlafen habe, fühlte es sich der Flug absolut kurz an und schon um 8 Uhr waren wir in Boston gelandet. Bereits 45 Minuten später waren wir mit Sack und Pack in unserem Hotel.

Dazu muss man sagen dass Kathi und ich uns nicht mit einem einfachen Backpacker Hostel, Stockbetten und geteiltem Badezimmer zufrieden geben wollten sind wir mal wieder in einem Hotel erster Klasse abgestiegen. Weil wir beide einfach unglaublich erfolgreiche Schnäppchenjäger sind haben wir dafür letztendlich nicht mehr bezahlt als für eine Nacht auf einer Hostelpritsche.

Wir haben im Omni Parker House Hotel gewohnt. Dieses gehört zu den 10 historisch bedeutendsten Hotels in den ganzen Vereinigten Staaten und ist absolut luxuriös.

Eingecheckt und frisch gemacht sind wir dann aber auch schon los, schließlich hatten wir einiges vor.

Wir wollten den „Red Trail“ durchlaufen – ein Weg der an all den historisch wichtigen Stationen der Stadt vorbeikommt und auch Blick auf den wunderschönen Hafen gewährt.

Das haben wir dann auch gemacht. Weil es aber wirklich schweinekalt war und mir extrem lange Fußmärsche noch nicht so gut bekommen, sind wir ein großes Stück mit einem Hop-On-Hop-Off Bus gefahren und haben dadurch noch mehr sehen können.

Nach einem leckeren Mittagssnack im berühmten Quincy Market (ein super schönes altes Handelsgebäude in dem es über 150 Essensstände aus aller Welt gibt) haben wir uns dann noch einmal auf den Weg zum Hafen gemacht an dem auch einige tolle Bilder entstanden sind, die ihr in der Gallerie anschauen könnt! Das Stichwort Boston Tea Party spielt an dieser Stelle wohl die bedeutendste Rolle!

So ging der Tag dann auch recht schnell vorbei und wir machten uns auf die Suche nach einer alten typischen Location für das Abendessen.

Letztendlich sind wir in einer total süßen Hafenkneipe mit bombastischer Stimmung gelandet.

Wenn man einen Bostonianer nach einem typischen Gericht fragt sagt dieser ganz klar: „Seafood“!

Und noch besser: Lobster! Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich also Hummer zerkleinert und gegessen. Absolut delicious. Dieses Abendessen war ein absolutes Highlight für uns.

Weil wir am Sonntagmorgen recht früh weitergehen wollten, sind wir dann auch nicht allzu spät schlafen gegangen, schließlich hatten wir ja auch schon einiges gesehen.

Am nächsten morgen haben wir uns auf nach Cambridge gemacht. In diesem Vorort stehen die beiden besten Universitäten der Welt. Das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und die Harvard Universität.

Wir haben uns letztere etwas genauer angeschaut und sind ein wenig durch das Campusgelände spaziert. Es ist schon ein komisches aber auch tolles Gefühl an so einem bedeutungsvollen Ort zu stehen.

Nach einem Mittagssnack im kuscheligen Cambridge haben wir uns so langsam auf den Weg zurück nach Boston-Downtown gemacht und noch eine ganze weile in einen wunderschönen kleinen Cupcake-Shop verbracht, der den einfachen Namen „Sweet“ trägt. Von da aus haben wir uns samt Gepäck so langsam Richtung Flughafen gemacht, bevor wir wieder zurück nach Chicago geflogen sind.

Alles in allem hatten Kathi und ich ein super schönes und interessantes Wochenende und waren vor allem froh mal wieder etwas anderes gesehen zu haben nach dem die letzten Wochen doch recht turbulent waren!

Vielleicht noch kurz eine Erklärung dazu warum wir nur zu zweit unterwegs waren, wo wir doch in Washington noch doppelt so viele waren.

Leider hatte Luisa kein Glück mit ihrer Gastfamilie, musste in eine andere Familie in der Nähe von Washington wechseln, mit der sie leider überhaupt nicht zurecht kam.

Mittlerweile ist sie wieder in Deutschland. Das ist wirklich sehr schade- immerhin haben wir beide unser Jahr so toll zusammen starten können und uns nie aus den Augen verloren, was wir auch in Zukunft nicht werden. Luisa- we miss you so much!

Raffa musste ebenfalls nach Deutschland zurück weil seine Mama sehr krank wurde.

Man kann im Leben als doch nicht alles planen – das haben wir alle in den letzten Wochen zu spüren bekommen. Somit wurde unser DreamTeam jetzt auf Kathi und mich reduziert! Glücklichweise haben wir beide immer unglaublichen Spaß zusammen und ich bin froh dass ich so eine tolle Freundin gefunden habe auf die ich immer zählen kann!

Genug geredet!

Ich drück euch,

 

eure Lisa.

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